Matthias Krause neuer Geschäftsleiter der Südostbayernbahn

Matthias Krause ist seit dem 1. September 2020 neuer Geschäftsleiter und Sprecher der Südostbayernbahn (SOB) mit Sitz in Mühldorf. Er folgt auf Christoph Kraller, der Geschäftsführer der Regio-Netze in Frankfurt wird.

Südostbayernbahn ©
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Krause tritt damit an die Seite von Christian Kubasch, der weiterhin die Geschäftsleitung für die Infrastruktur bei der SOB innehat.

Matthias Krause ist ein echtes Urgestein der DB und der Südostbayernbahn. Seit 1994 hat er verschiedene Aufgaben zunächst bei der Deutschen Bahn, nach deren Gründung 2003 bei der SOB übernommen; angefangen vom Kundenbetreuer im Nahverkehr über den Teamleiter Rangieren bis hin zum Personalleiter und Leiter Marketing/Vertrieb. Er ist 42 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Simbach am Inn. Neben seiner Tätigkeit bei der SOB hat er an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Ostbayern erfolgreich ein betriebswirtschaftliches Studium abgeschlossen.

Der neue Geschäftsleiter sieht viele Herausforderungen auf sich zukommen: "Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um nach dem Corona-bedingten Einbruch der Fahrgastzahlen unsere Kunden wieder zurück zu gewinnen. Ein Schwerpunkt wird die erneute Ausschreibung des Liniensterns Mühldorf durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) sein. Beschäftigen wird uns auch die Modernisierung unseres Streckennetztes und der Umbau der Werkstatt in Mühldorf."

Bereits seit Februar 2020 war Krause kommissarischer Geschäftsleiter bei der SOB. Sein Vorgänger Christoph Kraller übernahm seinerzeit vertretungshalber den Vorsitz der Geschäftsführung der bundesweiten Regio-Netze. Seit 1. September ist Kraller jetzt auch formal Vorsitzender der Geschäftsführung der RegioNetz Verkehrs GmbH und RegioNetz Infrastruktur GmbH mit Sitz in Frankfurt.

Die Südostbayernbahn ist ein Regio-Netz der Deutschen Bahn. Bei den Regio-Netzen handelt es sich um mittelständisch strukturierte Unternehmen unter dem Dach der DB-Holding, die in ländlich geprägten Regionen sowohl die Infrastruktur betreiben als auch den Zugbetrieb durchführen. Sie zeichnen sich durch integrierte Verkehre, kurze Entscheidungswege und eine gute Vernetzung in der Region aus.