Kundenbeirat der Südostbayernbahn fordert:

Verlängerung der Münchner S-Bahn in die Wasserburger Altstadt

(Mühldorf und Wasserburg, 01.10.2018) Am 28.09.2018 wurde zwischen dem Bayer. Verkehrsministerium und der Südostbayernbahn die Elektrifizierung des „Filzenexpress“, also der Bahnstrecke von Ebersberg nach Reitmehring, vereinbart. Spätestens 2026 sollen die ersten durchgängigen elektrischen Züge und Regional-S-Bahnen von München nach Reitmehring verkehren.

Die S-Bahn darf jedoch nicht in Reitmehring enden, sondern muss zentral in die Wasserburger Altstadt weitergeführt werden.

Bei Sperrungen oder Staus auf der Staatsstraße als einziger für die Linienbusse zur Wasserburger Halbinsel nutzbaren Route kommt der öffentliche Nahverkehr dort vollständig zum Erliegen, denn es besteht bisher keine Alternative. Darüber hinaus müssen heute die Fahrgäste auf dem Weg von Wasserburg nach München oft zweimal umsteigen, auch innerhalb Münchens sind viele Ziele nur mit weiteren Umsteigevorgängen erreichbar. Doch jeder Umsteigevorgang ist einer zu viel! Er kostet Zeit, bringt Unsicherheiten mit sich und ist einfach lästig.

Deshalb muss die Wasserburger Altstadtbahn reaktiviert und in die Elektrifizierung des „Filzenexpress“ einbezogen werden.

Der Kundenbeirat ist dabei der Überzeugung, dass bei gutem Willen aller Beteiligten eine Lösung gefunden werden kann, die auch den Interessen der Anlieger der Strecke Rechnung trägt.

Selbstverständlich darf die S-Bahn-Verlängerung nicht zu einer Angebotsverschlechterung mit Fahrzeitverlängerungen führen. Die Infrastruktur ist im erforderlichen Maß so zu ertüchtigen, dass sie attraktive Fahrzeiten ermöglicht. Ebenso muss auch der Taktknoten in Reitmehring mit Anschlüssen in sämtliche Richtungen sowie die Buserschließung der abseits der Altstadtbahn gelegenen Stadtteile erhalten bleiben.

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